Bundesregierung beschließt attraktive Zuschüsse für die „doppelte Nutzung“ von Gebäudehüllen
Wien, 23. Januar 2026 – Ein wichtiger Impuls für die Baubranche und die Energiewende: Die Bundesregierung hat heute die neuen Förderrichtlinien für erneuerbare Energien vorgestellt, die ab dem zweiten Quartal 2026 in Kraft treten. Ein zentraler und lang erwarteter Punkt ist die massive Aufwertung der Förderung für Gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV).
Im Gegensatz zur klassischen Aufdach-Photovoltaik ersetzt BIPV herkömmliche Bauelemente wie Fassadenplatten, Dachziegel oder Verglasungen und übernimmt deren Schutz- und Ästhetikfunktion – während sie gleichzeitig Strom erzeugt. Diese „doppelte Nutzung“ der Gebäudehülle wurde bisher oft stiefmütterlich behandelt, was sich nun grundlegend ändert.
Was beinhalten die neuen Förderungen?
Die neuen Richtlinien sehen einen signifikanten Investitionszuschuss für Projekte vor, bei denen BIPV-Module als multifunktionale Bauteile zum Einsatz kommen. Kernpunkte sind:
•Erhöhter Fördersatz: Der Zuschuss für BIPV-Anlagen wird deutlich über dem Satz für herkömmliche PV-Anlagen liegen, um die höheren Anschaffungskosten und den planerischen Mehraufwand zu kompensieren.
•Fokus auf Ästhetik und Innovation: Besonders gefördert werden Projekte, die architektonisch anspruchsvolle Lösungen mit farbigen Modulen oder innovativen Fassadensystemen umsetzen.
•Kombinationsbonus: Wird die BIPV-Anlage mit einer thermischen Bauteilaktivierung und einem intelligenten Energiemanagement-System kombiniert, kann ein zusätzlicher Bonus beantragt werden.
Eine Chance für Bauherren und die Umwelt
DI (FH) Peter Kuster, Geschäftsführer von Future is Now, begrüßt die Neuregelung ausdrücklich:
„Das ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Die neuen Förderungen erkennen endlich an, dass die Gebäudehülle die größte ungenutzte Kraftwerksfläche ist, die wir besitzen. BIPV ist nicht nur eine technische, sondern auch eine ästhetische Aufwertung für jedes Gebäude. Wir sehen hier enormes Potenzial, die Energiewende im urbanen Raum voranzutreiben, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln. Für Bauherren bedeutet dies, dass sich die Investition in eine aktive, stromerzeugende Fassade nun noch schneller rechnet.“
Future is Now plant bereits seit Jahren mit BIPV-Lösungen und hat in mehreren Projekten bewiesen, wie sich anspruchsvolle Architektur und Energieeffizienz erfolgreich verbinden lassen.
Fazit: Der richtige Anreiz zur richtigen Zeit
Die neuen Förderrichtlinien setzen einen starken Anreiz, Gebäude nicht nur als Energieverbraucher, sondern als aktive Energieerzeuger zu denken. Die Aufwertung der Gebäudeintegrierten Photovoltaik wird die Art, wie wir Fassaden und Dächer gestalten, nachhaltig verändern und einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten.
Planen Sie ein Bau- oder Sanierungsprojekt und möchten wissen, wie Sie von den neuen Förderungen profitieren können? Kontaktieren Sie uns für eine strategische Erstberatung!